Wütend / Fauchend

Deine kalten Hände 

Deine nassen Hände

Nach mir greifend

Über uns nur

Sterneglitzern.

Schäumend 

Versuchst

Mich zur dir

Zu ziehen. 

Abwartend 

Stehe ich 

Dir gegenüber 

Dein Brüllen

Meine Ohren. 

Am Morgen 

Verwandelt

Liegst du

Sanftes Lächeln 

Lockend flüsternd

Zu mir.

Ich gehe 

Zu dir bis

Du mich ganz 

Umschließt. 

Mein Vertrauen 

Grenzenlos 

Du trägst mich

Ich gehöre 

Zu dir. 

Du mein Meer.

Jann-B. Webermann 02. Oktober 2017

Alles

Alles träumen

Nichts versäumen

Alles geben

Nach dem Guten streben

Alles verstehen

Auf nichts bestehen

Träum vom Morgen

Ein Tag ohne Sorgen

Sonne wärmt meine Haut

Weiß nicht wie es darunter ausschaut

Ein Strahl trifft mein Herz

Ich fühle keinen Schmerz

Jann-B. Webermann 01. November 2017

Nach dem Regen

Am frühen Morgen barfuß über den nassen Rasen tanzen.

Die frische, kühle Luft in die Lungen strömen lassen. Die Stille des Morgens beim ersten Spaziergang mit dem Hund erleben. Der Weg, er führt entlang am satten in Tau gelegtem Grün hinein in das strahlende Licht der reflektierenden Wassertropfen. Die Sonne findet ihren Weg durch das dichte Blattwerk der Bäume. Von Ferne rauscht das Wasser am großen Teich in die Gräben. Der Tag kann kommen.

Abendstunden

Wenn der Tag zur Ruhe geht,

Dann sind auch die Sorgen verweht.

Nebel liegt in der Luft,

Der Wald ist voller Duft.

Still wird es rundherum,

Gedanken treiben mich nicht mehr um.

Ein Vogel ruft noch spät,

Ich frag mich wie‘s ihm geht.

Das Licht entschwindet leise,

Komm mit auf die Reise.

Die Blätter fallen von den Bäumen,

Bitte, lass mich weiter träumen.