Am frühen Morgen, die Sonne ist soeben am Horizont erschienen, da liegt ein dichter Nebel auf dem Feld. Zart berührt er das Gras. Es ist, als ob eine weiße weiche Daunendecke darüber liegt. Es ist still. Alles erscheint wie am ersten Tag der Welt. Dann sehe ich zwei Rehe im Nebel stehen. Ihre Beine vom Nebel verschluckt, stehen sie sich gegenüber. Sie schauen sich an, ihre Köpfe ganz nah zueinander gewandt. Nur einen kleinen Moment schauen sie zu mir herüber, dann wenden sie sich wieder einander zu.
Monat: Dezember 2019
Klarheit
Klare Gedanken
Ohne Schranken
Klares Licht
Zuversicht
Reines Herz
Kein Schmerz
Reine Luft
Der schönste Duft
Gedanken
Tropfnass des Vogels Gefieder
Der Tag er senkt sich nieder
Die Gedanken kommen zur Ruh
Der Regen bringt mich dazu
Gelingen kann nichts immer
Zwang macht es schlimmer
Der Regen bringt Reinheit
Gedanken bewegen sich in Freiheit
Das Christkind
Die Straßen leer
Die Häuser voll
Die Bäuche leer
Die Töpfe voll
Die Bäume hell
Zeit vergeht so schnell
Alle warten auf das Christkind
Geh! Hol noch Wein geschwind
Dann wollen wir es begießen
Und die schöne Zeit genießen
Wintersamstag
Eisig kalt die Luft am frühen Morgen
Was bringt der Tag ?
Freude oder Sorgen ?
Doch, freudig gehe ich auch
diesen Tag entgegen.
Denn jeder Tag mit dir
ist für mich ein Segen
Nie vergessen
Gedanken nicht
verblassen,
Nie vergessen
die uns haben verlassen.
Verloren ihr Leben.
Des Lebens Glück
war ihr nicht gegeben
Vergesst nie der Toten Mahnung
Sagt später nicht
Ihr hattet keine Ahnung
Die Sonne strahlt
zeigt uns ihre Lebenskraft
Niemandem sonst
gebührt über uns
die Macht.
jbw 18.11.18
Weihnachten
Alle Welt
Sie ist bereit
für diese Zeit
Stimmungen tun sich kund
Wünsche kommen
nicht nur
aus Kinder Mund
Glitzernde Tannenbäume
Menschen haben jetzt Träume
Kerzen scheinen hell
Doch sie vergehen auch
Ganz schnell
Gutes Essen guter Wein
Das Leben es ist heut ganz fein
Duft das ganze Haus erfüllt
Der Appetit ist jetzt gestillt
Für einen Moment steht die Welt
Ganz still
Weil „Jemand“ es so will.
Winter
… und wenn ich dann nach einem langen Spaziergang wieder in die Wärme komme, die Wachsjacke ausziehe, die Gummistiefel abstreife, das Wasser vom Hut schlage, die Backen wie ein Bub so rot, dann liebe ich den Regen und den Winter.
Sehnsucht nach Stille
Ich kann ihn nicht mehr ertragen
Den Lärm der Straße
Das Gebrüll in den Medien
Das Heulen der Laubbläser
Das Knattern der Rasenmäher
Das Heulen von Sirenen
Den Lärm unserer Zeit
Erst wenn die Stille um uns ist
Dann hören wir die Stille in uns
Dann können wir unsere Fragen beantworten
Dann hören wir wie die Blätter fallen
Wir hören die Schwingen der Vögel
Das Summen der Insekten
Das Rascheln von trockenen Laub