Weihnachten

Alle Welt

Sie ist bereit

für diese Zeit

Stimmungen tun sich kund

Wünsche kommen

nicht nur

aus Kinder Mund

Glitzernde Tannenbäume

Menschen haben jetzt Träume

Kerzen scheinen hell

Doch sie vergehen auch 

Ganz schnell

Gutes Essen guter Wein

Das Leben es ist heut ganz fein

Duft das ganze Haus erfüllt

Der Appetit ist jetzt gestillt

Für einen Moment steht die Welt

Ganz still

Weil „Jemand“ es so will.

Damals

Es steht kein Baum

In diesem Traum

Hernieder liegen sie

Aufstehen sie nie

Sturm geht übers Land

Nichts hält ihm Stand

Blätter stieben herbei

Alles geht entzwei

Liebe verweht

Alles zergeht

Hoffnung zerfließt

Wenn du doch bliebst

Duft deines Haar

Wie schön es doch war……

Nie vergessen

Gedanken nicht 

verblassen,

Nie vergessen 

die uns haben verlassen.

Verloren ihr Leben.

Des Lebens Glück 

war ihr nicht gegeben

Vergesst nie der Toten Mahnung 

Sagt später nicht 

Ihr hattet keine Ahnung 

Die Sonne strahlt 

zeigt uns ihre Lebenskraft 

Niemandem sonst

gebührt über uns 

die Macht.

Immer da

Die Träume der Nacht

Vergangen

Verwischt

Verweht

Die Sonne erwacht

Sehe das Licht

Etwas Neues anbricht

Sonnige Strahlen auf der Haut

Wie deine Hand darauf

Wundersame Geborgenheit –

So vertraut

Dringen wie du

Bis in mein Herz

Verbleiben dort

Gehen nimmer fort

So wohnst du dort

Halte dich

Du mein großes Glück

Jann-Bernd Webermann Juli 2019

Wütend / Fauchend

Deine kalten Hände 

Deine nassen Hände

Nach mir greifend

Über uns nur

Sterneglitzern.

Schäumend 

Versuchst

Mich zur dir

Zu ziehen. 

Abwartend 

Stehe ich 

Dir gegenüber 

Dein Brüllen

Meine Ohren. 

Am Morgen 

Verwandelt

Liegst du

Sanftes Lächeln 

Lockend flüsternd

Zu mir.

Ich gehe 

Zu dir bis

Du mich ganz 

Umschließt. 

Mein Vertrauen 

Grenzenlos 

Du trägst mich

Ich gehöre 

Zu dir. 

Du mein Meer.

Jann-B. Webermann 02. Oktober 2017

Alles

Alles träumen

Nichts versäumen

Alles geben

Nach dem Guten streben

Alles verstehen

Auf nichts bestehen

Träum vom Morgen

Ein Tag ohne Sorgen

Sonne wärmt meine Haut

Weiß nicht wie es darunter ausschaut

Ein Strahl trifft mein Herz

Ich fühle keinen Schmerz

Jann-B. Webermann 01. November 2017

Abendstunden

Wenn der Tag zur Ruhe geht,

Dann sind auch die Sorgen verweht.

Nebel liegt in der Luft,

Der Wald ist voller Duft.

Still wird es rundherum,

Gedanken treiben mich nicht mehr um.

Ein Vogel ruft noch spät,

Ich frag mich wie‘s ihm geht.

Das Licht entschwindet leise,

Komm mit auf die Reise.

Die Blätter fallen von den Bäumen,

Bitte, lass mich weiter träumen.

Der Himmelsozean

Hochdroben im tiefen Ozean
Läufst du mir entgegen
Die Füsse nach unten in den Himmel gestreckt
Ein Stern zieht unten durch die Wellen des Himmels
Traurig lachend singst du ein Gedicht
Nasser Sternenstaub in deinem tropftrockenen Haar
So tauche ich hinauf aus meinem Traum

Jetzt seh ich dich neben mir
Die Welt durch dich für mich geordnet
Alles ist klar
Alles ist wahr

Mein Herz liegt in deiner Hand
Nichts außer dich brauche ich
Nicht einmal den Verstand

Jann-B. Webermann 08. Juni 2017