Nebel ruht über dem Land,
hält es still in kalter Hand.
Löscht die Welt in weichen Linien,
flüstert leise, ohne Namen, ohne Stimmen.
Ein Versprechen liegt darin:
sich zu lösen – irgendwohin,
und doch zu bleiben, zeitlos sacht,
wie ein Atemzug der Nacht.
Birgt, was keiner je ermisst,
tilgt, was war, und was noch ist.
Hüllst mich ein, so sanft, so nah –
alles Fremde schwindet da.
Und in deinem grauen Licht
bin ich endlich nur noch ich.
