Chester

Wir sind durch die Jahre gegangen

wie durch weiches Licht –

du neben mir,

manchmal vor mir,

nie wirklich fort.

Auf den Ausstellungen

standest du im Glanz,

getragen von Menschenhand –

und doch war es dein Wesen,

das alle Blicke hielt.

Und dann wieder die Wege,

die nur uns gehörten:

Schritte im Gras,

der Atem der Zeit zwischen uns,

kein Ziel, nur Sein.

Du bist gelaufen, Chester –

so selbstverständlich,

als gäbe es kein Ende.

Und vielleicht gibt es das auch nicht.

Denn jetzt,

wo deine Schritte leiser werden,

sprichst du auf eine andere Weise:

in deinem Blick,

in deiner Nähe,

in dem, was bleibt,

wenn alles andere langsamer wird.

Sechzehn Jahre –

und kein einziger davon verloren.

Nur verwandelt

in Liebe,

die nicht vergeht.

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