In der Dämmerung
ein flüchtiger Bund:
Tag
und Nacht.
Stille tritt näher,
legt sich in mich,
öffnet das Hören.
Die Farben versinken.
Das Licht wird ungewiss.
Ein Rascheln nur –
und die Welt hält inne.
Jäger gehen.
Gejagte verschwinden.
Der Morgen wird zählen.
Und wieder:
Tag.
Woche.
Jahr.
Ein Schnitt im Wasser –
der Reiher.
Ein Schatten im Dickicht –
der Fuchs.
Laub spricht leise
unter kleinen Leben.
Und fern,
fast hell:
ein Laut,
der bleibt –
Leben.